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Begriffserklärungen:

•  Niedertemperatur Heizkessel
•  Brennwert Heizkessel
•  Jahresnutzungsgrad
•  10 Punkte warum Fussbodenheizung

 

 

 

Niedertemperatur Heizkessel:

Ein Niedertemperatur (NT) Heizkessel zeichnet sich dadurch aus, daß er automatisch seine Wärmeerzeugung den Erfordernissen anpaßt. Diese werden u.a. durch die Vorgaben des Hausbesitzers und durch die Außentemperaturen beeinflußt. Je nachdem wie niedrig die Außentemperatur ist, werden zur Erwärmung des Gebäudes unterschiedlich hohe Vorlauftemperaturen benötigt. Der NT-Heizkessel heizt also das Wasser im Heiznetz nur soweit auf, wie dies aufgrund der Außentemperatur notwendig ist. Die Überwachung dieses Vorgangs übernimmt die automatische Regelanlage des Heizkessels. Durch diese sog. gleitende Betriebsweise wird der Heizkessel, und auch das Heiznetz, über weite Teile des Jahres mit wesentlich niedrigeren Heizwassertemperaturen betrieben als es bei älteren Heizkesseln der Fall ist. Dies ist ein wesentlicher Grund für die Einsparerfolge moderner NT-Heizkessel. Außerdem sind sie auch besser wärmegedämmt als ihre verschwenderischen Vorfahren, so daß die Verluste durch Auskühlung minimiert werden. (Siehe: Jahresnutzungsgrad)
 

Brennwert Heizkessel:

Brennwert-Heizkessel sind die neue Generation von Wärmeerzeugern, die speziell beim Einsatz von Erdgas eine optimale Ausnutzung des Brennstoffs ermöglichen und die Umweltbelastung minimieren. Durch die Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes werden Jahreswirkungsgrade von 100 % erreicht, wogegen Niedertemperatur- Heizkessel im praktischen Betrieb bei ca. 90 % liegen. Die zusätzliche Energie-Ausnutzung wird bei der Brennwert-Technik durch Abkühlung der Abgase erreicht, so daß der im Abgas enthaltene Wasserdampf im Wärmeerzeuger kondensiert und dadurch zusätzliche Wärme frei wird. Brennwert-Heizkessel sind daher speziell auf Korrosionsbeständigkeit getrimmt und werden insbesondere bei Erdgaseinsatz künftig zum allgemeinen Standard. Bei Heizöl-Verwendung ist der Brennwert-Effekt nicht so hoch wie bei Erdgas. Außerdem bedarf es aufgrund des im Heizöl enthaltenen Schwefels noch besonderer Vorkehrungen. Brennwert-Heizkessel eignen sich wegen ihrer niedrigen Betriebs-Temperatur besonders bei Fußbodenheizungen. Sie sind aber auch bei anderen bestehenden Heizsystemen einsetzbar. Die Heizkörper sind nahezu immer so groß ausgelegt, daß der Brennwert-Kessel trotz etwas höherem Temperaturniveau wirtschaftlich arbeitet.
 

Jahresnutzungsgrad:

Jahresnutzungsgrad beschreibt die Qualität des Heizkessels der Jahresnutzungsgrad ist ein errechneter Wert, der für die Beurteilung der Energie- ausnutzung eines Heizkessels maßgeblich ist. Er berücksichtigt die ermittelten Werte des Schornsteinfegers, die für die Phasen des Brennerbetriebs gelten. Außerdem fließen die Wärmeverluste während der Brenner-Stillstandszeiten mit ein. Da die Stillstandszeiten bei Heizkesseln oftmals 5 bis 10 mal so lang sind wie die reinen Zeiten der Wärmeerzeugung, sind diese soge- nannten Auskühl-Verluste besonders wichtig bei der Beurteilung von Heizkesseln. Der Jahresnutzungsgrad ist ein Prozentwert und gibt an, welcher Wärmeanteil des über ein Jahr hinweg eingesetzten Brennstoffs tatsächlich ins Heiznetz gelangt und somit zur Hauserwärmung und ggf. zur Trinkwassererwärmung zur Verfügung steht. Er ist nicht zu verwechseln mit dem feuerungstechnischen Wirkungsgrad, den der Schornsteinfeger ermittelt. Dieser Wert ist nur ein Maß für die Güte der Verbrennung und gibt keine Auskunft über die Energieausnutzung. Ältere Heizkessel haben Jahresnutzungsgrade von ca. 70 %, manchmal sogar nur 50 %. Moderne Niedertemperatur-Heizkessel liegen im praktischen Betrieb bei ca. 90 % und Brennwert-Kessel bei ca. 100 %.
 

10 Punkte PRO  Fussbodenheizung:

•  Angenehme Temperierung des Fussbodens

•  Energieeinsparung durch geringere Raum- und
   Systemtemperaturen

•  Einsatz von Wärmepumpen und alternativen
   Energien

•  Keine optischen und gestalterischen Einschränk-
   ungen bei der Wohnungseinrichtung

•  Selbstregeleffekt für optimale Leistungsanpassung

•  Kaum teuerer als Heizkörper Heizungen

•  Wertsteigerung des Objekts

•  10 jährige Garantie Nachhaftung

•  Laufende Qualitätskontrollen aller unserer
   Materialien

•  Mehr als 20 Jahre Purmo Fussbodenheizung
 

 

 

 

 

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Nutzung von Erdwärme

 

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vorher

 

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nachher

 

 

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